Kraft

Die wesentliche Grundeigenschaft für Sport und Alltag

Kraft bezeichnet die Fähigkeit des Muskels gegen einen Widerstand anzugehen. Ohne Kraft lässt sich keine Bewegung verwirklichen. Kraft ist damit sowohl im Alltag als auch im Sport für alle erdenklichen Handlungen von elementarer Bedeutung. Im doppelten Sinne des Wortes geht also ohne Kraft nichts.

 

Doch Kraft sorgt nicht nur für Bewegung, sondern auch für Schutz. Sie bewirkt zum Beispiel eine hohe Stabilität des Rückens und vermindert dadurch unmittelbar Haltungs- und Rückenschmerzen. Vergleichbar mit einem Segelboot, auf dem Vorstag und Wanten den Masten halten, federn die Rückenmuskeln das Rückgrat ab.

 

In einem klar strukturierten und wissenschaftlichen Trainingskonzept muss Krafttraining deshalb ein wesentlicher Bestandteil sein. Dabei geht es nicht darum, aus optischen Gründen Muskelberge zu züchten. Qualität steht auch hier vor Quantität und Krafttraining hat per se nicht automatisch etwas mit Muskelwachstum zu tun. So gibt es viele Methoden im Krafttraining, die eine Steigerung der Kraft ohne Muskelwachstum bewirken. So sollte erstes Ziel sein, die allgemeine Grundspannung des Körpers zu erhöhen.

 

Diese Schutzfunktion ist gerade für Menschen ab der Mitte des Lebens immens wichtig, da im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses die Muskeln schrumpfen. Nur wer regelmäßig ein fundiertes Krafttraining absolviert, kann diese Entwicklung stoppen.

 

Gleichzeitig erhöht ein Muskelzuwachs auch den Energiehaushalt des Körpers und mindert das Risiko, an Übergewicht zu erkranken. Muskeln verbrennen Fett – und dies nicht nur während des Trainings, sondern selbst im Schlaf.

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